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Astra

Umbruch auf der Baustelle

Während im Rosenberg- und Schorentunnel die Arbeiten in die Schlussphase gehen, starten im Tunnel St. Fiden die ersten Abbrucharbeiten – und am Rutschhang Dietli Süd gehen die Stabilisierungsmassnahmen in die nächste Phase.

Im Tunnel Rosenberg konzentrieren sich die Arbeiten auf den Abschluss der Instandsetzung und die technische Ausrüstung. In der Portalzone West wurden Randsteine versetzt und Gussasphalt im Bankett eingebaut. Gussasphalt ist ein besonders dichtes und langlebiges Material, das im Tunnelbereich wegen seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Verkehrslasten eingesetzt wird.


Fertiggestellte Randsteine im Portalbereich des Rosenbergtunnels.

Im Tagbaubereich Ost (OLMA) fanden Betoninstandsetzungsarbeiten statt. Im Tunnelinneren werden Risse im Fahrraum verpresst – dabei wird ein Füllmaterial unter Druck in die Risse injiziert, um eindringendes Wasser zu verhindern und die Struktur zu stabilisieren. Die Tunnelwände werden gespachtelt, um die Oberfläche für weitere Arbeiten vorzubereiten. Parallel dazu wurde die Pumpendruckleitung in der Nordröhre montiert sowie die Schalung an der Zwischendecke für die Betonage der Abluftschieber angebracht. Ergänzend wurden Blechabdeckungen bei den Hydranten installiert.


Montage der Schalungen an der Zwischendecke für Betonage der Abluftschieber.


Die Blechabdeckungen wurden an mehreren Stellen im Tunnel Schoren eingebaut.

Antirezirkulationswand: Lärmschutz abgeschlossen

An der Antirezirkulationswand des Rosenbergtunnels konnten die Montagearbeiten der Lärmschutzelemente erfolgreich abgeschlossen werden. Die Antirezirkulationswand verhindert, dass Abgase aus dem Tunnel wieder angesaugt werden — ein wichtiger Beitrag zur Luftqualität im Tunnelbereich.

Tunnel Schoren: Umfangreiche Abschluss- und Infrastrukturarbeiten

Im Tunnel Schoren wurden zahlreiche Arbeiten fertiggestellt oder weitergeführt. Die SOS-Nische wurde mit Betonkosmetik abgeschlossen, welche im Notfall als Schutzraum für Personen im Tunnel dienen. An einer der Querverbindungen wurden Bewehrung verlegt und betoniert.


An der Querverbindung wurden Bewehrungen verlegt und betoniert.

Das Bankett, der befestigte Randstreifen entlang der Fahrbahn, wurde fertiggestellt und Beschichtungsarbeiten durchgeführt. Zudem wurden Kabelrohrblöcke und die Löschwasserleitung verlegt sowie Kabelschutzrohre am Kabelaufstieg ebenfalls verlegt und auch betoniert. Ergänzend fanden Kanalsanierungen, Kontrollschachtsanierungen sowie Aushub- und Kabelschutzrohrarbeiten in Querungen statt.

Tunnel St. Fiden: Abbruch und Injektionsarbeiten

Im Tunnel St. Fiden laufen Abbrucharbeiten an den Lärmschutzelementen sowie Injektionsarbeiten an Dilatations- und Arbeitsfugen. Dilatationsfugen sind bewusst eingeplante Dehnungsfugen im Beton, die Bewegungen durch Temperaturwechsel oder Setzungen aufnehmen – ihre Abdichtung ist entscheidend für die Dauerhaftigkeit des Bauwerks. Ergänzend wird Beton mittels Hochdruckwasserstrahlen (HDW) abgetragen.


Der Beton wird mit HDW abgetragen.

Stützbauwerk Rutschhang Dietli Süd: Stabilisierung schreitet voran

Am Rutschhang Dietli Süd werden permanente Litzenanker gebohrt und verankert. Diese Stahlkabel werden tief in den Felsen eingespannt und unter Spannung gesetzt, um den Hang dauerhaft zu sichern. Parallel dazu laufen Armierungs-, Schalungs- und Betonarbeiten an den Longarinenträgern – horizontalen Tragelementen, die die Hangstabilität zusätzlich unterstützen. Ergänzend werden Werkleitungen verlegt und bestehende Bauteile saniert, wo eine Erneuerung nicht notwendig ist.


Permanente Litzenanker wurden gebohrt.


Nicht die gesamte Infrastruktur wird erneuert – ein Teil des Bestands wird saniert.

 

 

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